Der Wispelhof

Der Wispelhof

EIN WAHRER SCHATZ

 

Als Thomas Kropfitsch den Wispelhof für sich entdeckte, war das altehrwürdige Haus ziemlich in die Jahre gekommen, aber der leidenschaftliche Koch sah den Wispelhof mit anderen Augen. Er sah längst Vergessenes, Verborgenes und Verlockendes. Er sah den perfekten Ort, um Träume wahr werden zu lassen, und erweckte den Wispelhof aus dem Dornröschenschlaf zu neuem Leben.

Philosophie

Küchenphilosophisches

MIT HERZ UND NIEREN

Vielleicht ein zarter Tafelspitz, ein feines Wienerschnitzerl, ein Schweinsbratl mit knusprigem Krusterl oder doch ein paar handgekrendelte Kasnudeln..!? Alles, was auf unsere Teller kommt, ist ursprünglich, regional und hausgemacht.

Im Wispelhof leben wir ein kleines Stück Tradition. Ursprüngliches  und Vertrautes verbinden wir mit Modernem und Zeitgemäßem. Liebevolle Details zeichnen die Komposition unserer Gerichte, unser Service und unsere Einrichtung aus.

In unserer Küche verwenden wir ausschließlich hochwertige und natürliche Produkte, nach Möglichkeit in Bioqualität. Den Großteil beziehen wir von bäuerlichen Betrieben und Lieferanten direkt aus Kärnten, weil wir auf Nachhaltigkeit und Ökologie großen Wert legen.

Es ist uns ein Herzensanliegen, neben den Klassikern der Altösterreichischen und der Kärntner Küche auch in Vergessenheit geratene Speisen auf die Teller zu bringen. Je nach Saison servieren wir sensationell gute alte Gerichte wie Paprikahendl, Beuscherl, gebratene Leber und gebackenen Kalbskopf.

Geschichte

Historisches

AUS DEM WISPELHOF

Lang, lang ist’s her, als im Wispelhof zum ersten Mal die durstigen Gäste in der Stube ihr Steinbier aus schweren Krügen schlürften. Genau genommen war es 1784, als der Wispelhof zum ersten Mal seine Türen öffnete.

Es war der Gastwirt und Steinbierbrauer Simon Lepuschitz (genannt der Winkelwirt), der 1784 das Grundstück von Franz Freiherrn von Herbert kaufte und den Grundstein für den Wispelhof legte. Während Joseph II., der Sohn von Kaiserin Maria Theresia, die habsburgischen Lande regierte, wurde im Wispelhof bereits kräftiges Steinbier gebraut. Woher der Name des Wispelhofes stammt, ist nicht sicher überliefert. Vielleicht kommt er von den wispelnden Wellen des Feuerbachs, der hier seinerzeit vorbeifloss. Vielleicht haben ihm aber auch die Verliebten, die unter den Linden wispelten, seinen Namen gegeben.

Im Laufe der Jahre hatte der Gasthof viele Besitzer. Darunter finden sich bekannte Klagenfurter Namen wie zum Beispiel der Steinbierbrauer Johann Hudelist, der Seifensiedemeister Josef Kometter oder Agnes und Carl Lebmacher. Der Wispelhof wurde zur Klagenfurter Traditionsgaststätte.

Bis ca. 1916 wurde im Wispelhof selbstgebrautes Steinbier ausgeschenkt. Es wurde leicht temperiert (ca. 14 Grad) in Steinkrügen serviert und hatte einen weißen, dicken Schaum. Das Halbliterkrügerl bekam man um ca. 10 Heller. Man sieht schon: Die Bierkultur hat im Wispelhof eine sehr lange Tradition.

Seit 2014 ist Thomas Kropfitsch Eigentümer des Wispelhofes. Er revitalisierte und erweiterte das historische Gemäuer behutsam. Die Gasträume wurden rundum erneuert, die überdachte Terrasse und der schattige Gastgarten laden zum Schmausen und Verweilen im Freien ein. Im Kellergewölbe aus Kreuzberglschiefer lagern ca. 100 verschiedene österreichische, italienische und französische Weine. Der Tradition folgend findet sich dort auch die eine oder andere Bierspezialität, allen voran das eigene Hausbier. Es ist cremig, bernsteinfarben, naturtrüb und vollmundig im Geschmack. Gebraut wird es von der Schleppe Brauerei nach einem eigenen Rezept. Und, keine Sorge, es wird gut gekühlt serviert.